Theorie · Signale

Verkehrszeichen Schweiz: alle Signale mit Bedeutung — und das Quiz, mit dem du sie lernst

184 Verkehrsschilder stehen hier mit Bedeutung, nach den sechs Gruppen der Signalisationsverordnung — der Bund sagt «Signal» oder «Verkehrssignale», die Fahrschule «Verkehrszeichen», alle anderen «Schild». 162 davon kommen in der Theorieprüfung vor, und genau die fragt das Quiz rechts ab: zehn Signale, vier Antworten, sofort die Auflösung. Wer ein einzelnes Schild sucht, springt über das Inhaltsverzeichnis in die Gruppe.

184 Signale, 6 Gruppen 162 im Quiz SSV, Stand 1. Juli 2026 Von

Das ToDrive Signal-Quiz

Zehn Signale, vier Antworten — welche kannst du schon?

Jede Frage zeigt ein Signal aus der Prüfung. Nach jeder Antwort siehst du sofort, ob sie stimmt, und was das Signal bedeutet.

Kurzfassung

Die vier Fragen, die jeder stellt

Stand: September 2026. Quelle: Signalisationsverordnung (SSV, SR 741.21) in der Fassung vom 1. Juli 2026, gelesen auf fedlex. Die Zahlen sind aus dem Nachschlagewerk unten gezählt.

Der Anhang 2 der Signalisationsverordnung (SSV) führt in sieben Kapiteln einige hundert Abbildungen, wenn man Wegweiser, Symbole und Leiteinrichtungen mitzählt. Dieses Nachschlagewerk zeigt die 184, die im Verkehr etwas von dir verlangen: Gefahren, Verbote und Gebote, Vortritt, Hinweise, Ergänzungstafeln und Markierungen. Wegweiser und die Symbole der Wegweisung brauchen keine Erklärung und fehlen mit Absicht.

Die Prüfungsfragen der asa (Vereinigung der Strassenverkehrsämter) fragen die Signale ab, die dir als Autofahrerin oder Autofahrer wirklich begegnen. Wir haben 162 von 184 als prüfungsrelevant eingestuft und nur diese ins Quiz genommen; Sonderfälle wie das Verbot für Schlitten oder die Notfallspur stehen im Nachschlagewerk, werden aber nicht abgefragt.

Vorschriftssignale ist der Oberbegriff der Verordnung für beides. Ein Verbot sagt, was du nicht darfst: runder roter Rand, schwarzes Symbol auf Weiss, zum Beispiel «Überholen verboten». Ein Gebot sagt, was du tun musst: weisses Symbol auf blauem Grund, zum Beispiel «Rechtsabbiegen». Beide gelten ab dem Signal bis zum Ende der nächsten Verzweigung; Tempo-, Überhol-, Halte- und Parkvorschriften gelten bis zum passenden Ende-Signal, höchstens aber bis zum Ende der nächsten Verzweigung (Art. 16 Abs. 2 SSV).

Sie verändert die Reichweite des Signals darüber: ab wo es gilt (Distanztafel), wie lang (Streckenlänge), für wen (ein Symbol oder «ausgenommen»), zu welchen Zeiten (Ausnahmen vom Halteverbot). Eine Zusatztafel ist so verbindlich wie das Signal selbst — Artikel 63 SSV sagt das wörtlich. Ein bekanntes Beispiel ist «Zubringerdienst gestattet» unter einem Fahrverbot.

GRUPPEDIE FORMEN, DIE SIE BENUTZTGefahrensignale281 Form28Vorschriftssignale719 Formen33226421111Vortrittssignale128 Formen · 4 entliehen22221111Hinweissignale317 Formen11942221Ergänzungstafeln154 Formen8331Markierungen271 Form27aus einer anderen Gruppe entliehen
Diagramm der Formen: 184 Schweizer Signale in 6 Gruppen benutzen 25 verschiedene Formen. Gefahrensignale (28) und Markierungen (27) kommen mit je einer einzigen Form aus. Die Vortrittssignale sind die Ausnahme: 12 Signale in 8 Formen, 4 davon in der Form einer anderen Gruppe. Entliehen bei: Gefahrensignale (2), Vorschriftssignale (1), Hinweissignale (1). Zeichnung: todrive.ch, aus dem Nachschlagewerk darunter gezählt.

Sie warnen vor etwas, das du sonst zu spät sehen würdest. Ausserorts stehen sie 150 bis 250 Meter vor der Gefahr, innerorts kurz davor.

Dreieck mit rotem Rand, schwarzes Symbol auf Weiss.

  • 1.01Rechtskurve
    Warnt vor einer Rechtskurve, die enger oder anders angelegt ist, als du von der Strasse her erwartest.
    Was du tust: Vor der Kurve abbremsen, in der Kurve nicht mehr bremsen und rechts bleiben.
  • 1.02Linkskurve
    Warnt vor einer Linkskurve, in der du das Tempo drosseln musst, weil sie stark oder ungleichmässig gekrümmt ist.
    Was du tust: Geschwindigkeit vor der Kurve anpassen und den Blick weit in die Kurve hinein richten.
  • 1.03Doppelkurve nach rechts beginnend
    Zwei Kurven direkt hintereinander, die erste nach rechts, die zweite nach links.
    Was du tust: Tempo für beide Kurven wählen, nicht nur für die erste, und zwischen den Kurven nicht beschleunigen.
  • 1.04Doppelkurve nach links beginnend
    Zwei aufeinanderfolgende Kurven, die erste nach links, die zweite nach rechts.
    Was du tust: Langsam hinein, die zweite Kurve mitdenken und bis zum Ende der Strecke nicht überholen.
  • 1.05Schleudergefahr
    Die Fahrbahn kann rutschig sein: glatter Belag, Spurrillen oder eine Stelle, die oft vereist.
    Was du tust: Langsamer fahren, weich lenken und bremsen, mehr Abstand halten.
  • 1.06Unebene Fahrbahn
    Warnt vor Wellen, Aufwölbungen oder Senkungen, bei denen das Auto Schläge bekommt oder die Haftung verliert.
    Was du tust: Tempo so weit senken, dass das Fahrzeug ruhig über die Unebenheit rollt.
  • 1.07Engpass
    Die Fahrbahn wird auf beiden Seiten schmaler, das Kreuzen mit dem Gegenverkehr wird schwierig.
    Was du tust: Verlangsamen und abklären, ob du dem Gegenverkehr den Vortritt lassen musst, bevor du in die enge Stelle fährst.
  • 1.08Verengung rechts
    Die Fahrbahn wird auf der rechten Seite schmaler oder hat dort einen gefährlichen Vorsprung.
    Was du tust: Nach links orientieren, ohne den Gegenverkehr zu behindern, und langsamer werden.
  • 1.09Verengung links
    Die Fahrbahn wird auf der linken Seite enger, das Kreuzen ist dort erschwert.
    Was du tust: Rechts bleiben, Tempo herausnehmen und dem Gegenverkehr genügend Raum lassen.
  • 10%
    1.10Gefährliches Gefälle
    Die Strasse fällt mindestens zehn Prozent ab; die Zahl auf dem Signal ist die grösste Neigung der Strecke.
    Was du tust: Kleinen Gang einlegen und mit dem Motor bremsen, damit die Bremsen nicht heiss werden.
  • 10%
    1.11Starke Steigung
    Die Strasse steigt um mindestens zehn Prozent an, mit der angegebenen grössten Steigung.
    Was du tust: Rechtzeitig herunterschalten und beim Überholen bedenken, dass langsame Fahrzeuge hier noch langsamer werden.
  • 1.12Rollsplitt
    Auf der Fahrbahn liegt loser Splitt, der die Haftung verringert und von den Rädern aufgewirbelt wird.
    Was du tust: Abstand zum Vordermann vergrössern und langsam fahren, damit keine Steine an die Scheibe fliegen.
  • 1.13Steinschlag
    Es können Steine von oben auf die Strasse fallen oder bereits auf der Fahrbahn liegen.
    Was du tust: Aufmerksam fahren, auf Steine auf der Fahrbahn achten und hier nicht anhalten.
  • 1.14Baustelle
    Auf oder neben der Fahrbahn wird gearbeitet: Hindernisse, Material, offene Schächte, Verengungen.
    Was du tust: Langsam fahren, den Anweisungen der Baustelle folgen und mit Menschen auf der Fahrbahn rechnen.
  • 1.15Schranken
    Vor dir liegt ein Bahnübergang mit Schranken oder Halbschranken.
    Was du tust: Verlangsamen und bei geschlossenen oder sich schliessenden Schranken vor der Anlage anhalten.
  • 1.16Bahnübergang ohne Schranken
    Ein Bahnübergang ohne Schranken folgt, gesichert mit Blinklicht oder nur mit einem Andreaskreuz.
    Was du tust: Langsam heranfahren, nach beiden Seiten schauen und bei rotem Blinklicht anhalten.
  • 1.18Strassenbahn im Alltag: Tram-Signal
    Auf der Strasse verkehrt eine Strassenbahn, oft kreuzt sie hier die Fahrbahn.
    Was du tust: Mit dem Tram rechnen, das nicht ausweichen kann, und ihm im Zweifel den Weg frei lassen.
  • 1.22Fussgängerstreifen
    Kündigt ausserorts einen Fussgängerstreifen an, den du aus zweihundert Metern noch nicht sehen kannst.
    Was du tust: Bremsbereit werden und Fussgängern, die den Streifen betreten wollen, den Vortritt lassen.
  • 1.23Kinder
    In diesem Bereich sind oft Kinder auf der Fahrbahn, etwa bei Schulhäusern und Spielplätzen.
    Was du tust: Tempo deutlich senken und jederzeit damit rechnen, dass ein Kind auf die Strasse läuft.
  • 1.24Wildwechsel
    Auf dieser Strecke kann Wild die Strasse überqueren, vor allem in der Dämmerung.
    Was du tust: Langsamer fahren, den Strassenrand beobachten und bei Wild bremsen statt ausweichen.
  • 1.25Tiere
    Warnt vor unbeaufsichtigten Tieren auf der Fahrbahn, meist Kühen in Weidegebieten oder beim Alpaufzug.
    Was du tust: Geduld: langsam fahren und die Tiere nicht durch Hupen oder Drängen aufschrecken.
  • 1.26Gegenverkehr
    Ab hier kommen dir Fahrzeuge entgegen, zum Beispiel nach einer Einbahnstrasse oder auf einer Autobahn mit Gegenverkehr-Fahrstreifen.
    Was du tust: Rechts halten und nicht mehr davon ausgehen, dass die ganze Fahrbahn dir gehört.
  • 1.27Lichtsignale im Alltag: Ampel-Signal
    Kündigt eine Ampel an, die du wegen der Strecke oder des Tempos sonst zu spät sehen würdest.
    Was du tust: Bremsbereit sein und damit rechnen, dass die Ampel gerade auf Rot springt.
  • 1.28Flugzeuge
    In der Nähe eines Flugplatzes starten, landen oder rollen Flugzeuge dicht über oder neben der Strasse.
    Was du tust: Nicht erschrecken lassen und den Blick trotz Lärm auf der Strasse behalten.
  • 1.29Helikopter
    Nahe eines Landeplatzes starten oder landen Helikopter, mit Lärm und Windböen; das Signal gibt es erst seit dem 1. Juli 2026.
    Was du tust: Aufmerksam bleiben und mit Sog oder Wind rechnen, wenn der Helikopter tief fliegt.
  • 1.30Andere Gefahren im Alltag: Ausrufezeichen
    Eine Gefahr, für die es kein eigenes Signal gibt; die Zusatztafel darunter sagt, welche.
    Was du tust: Die Tafel lesen und die Fahrweise auf genau diese Gefahr einstellen.
  • 1.31Stau
    Warnt vor stehenden oder langsam fahrenden Kolonnen, dauerhaft dort, wo oft Stau ist.
    Was du tust: Abstand halten und bremsbereit bleiben, denn das Ende der Kolonne kann direkt hinter einer Kuppe stehen.
  • 1.32Radfahrer im Alltag: Velo-Signal
    Hier fahren häufig Velos und Motorfahrräder in die Strasse ein oder überqueren sie.
    Was du tust: Nach beiden Seiten schauen und Velofahrenden beim Einbiegen den Raum lassen, den sie brauchen.

Sie gelten ab dem Signal bis zum Ende der nächsten Verzweigung. Tempo-, Überhol-, Halte- und Parkvorschriften gelten bis zum passenden Ende-Signal, höchstens aber bis zum Ende der nächsten Verzweigung (Art. 16 Abs. 2 SSV). Das einfachste Signal der Gruppe ist das allgemeine Fahrverbot (2.01), der leere rote Kreis.

Rund. Verbote mit rotem Rand auf Weiss, Gebote weiss auf Blau.

  • 2.01Allgemeines Fahrverbot in beiden Richtungen im Alltag: Fahrverbot-Schild
    Hier darf in beiden Richtungen kein Fahrzeug mehr fahren; ausgenommen sind unter anderem geschobene Velos und Kinderwagen.
    Was du tust: Nicht einfahren; nur wer auf einer Zusatztafel ausdrücklich ausgenommen ist, etwa Zubringerdienst, darf weiter.
  • 2.02Einfahrt verboten im Alltag: Roter Balken
    Die Einfahrt in diese Strasse ist verboten, der Verkehr aus der Gegenrichtung kommt dir entgegen.
    Was du tust: Nicht einbiegen; am anderen Ende der Strasse steht das Signal «Einbahnstrasse».
  • 2.03Verbot für Motorwagen
    Gilt für alle mehrspurigen Motorfahrzeuge, also Autos, Lastwagen und auch Motorräder mit Seitenwagen.
    Was du tust: Mit dem Auto eine andere Strasse wählen; Motorräder ohne Seitenwagen dürfen weiter.
  • 2.04Verbot für Motorräder
    Kein Motorrad darf hier fahren, mit oder ohne Seitenwagen.
    Was du tust: Als Töfffahrerin eine andere Strasse wählen; anders als beim allgemeinen Fahrverbot nennt die Verordnung hier keine Ausnahme für geschobene Motorräder.
  • 2.05Verbot für Fahrräder und Motorfahrräder
    Velos und Mofas dürfen diese Strasse nicht befahren.
    Was du tust: Absteigen und schieben: verboten ist nur das Fahren (Art. 19 Abs. 1 Bst. c SSV).
  • 2.06Verbot für Motorfahrräder im Alltag: Mofa-Verbot
    Das Verbot trifft nur schwere und schnelle Motorfahrräder; normale Velos dürfen weiter.
    Was du tust: Mit dem Mofa eine andere Route nehmen, mit dem Velo darfst du weiterfahren.
  • 2.07Verbot für Lastwagen
    Für alle schweren Motorwagen zum Sachentransport ist die Strasse gesperrt.
    Was du tust: Mit dem Lastwagen die Umfahrung nehmen; ein Lieferwagen bis 3,5 Tonnen ist kein Lastwagen und darf durch.
  • 2.08Verbot für Gesellschaftswagen im Alltag: Car-Verbot
    Reisecars und andere Gesellschaftswagen dürfen hier nicht fahren.
    Was du tust: Als Chauffeur eines Cars die signalisierte Umfahrung benutzen.
  • 2.09Verbot für Anhänger
    Motorfahrzeuge mit Anhänger sind ausgeschlossen, ausser landwirtschaftliche Anhänger und Veloanhänger.
    Was du tust: Mit dem Gespann ausweichen; steht ein Gewicht auf der Zusatztafel, dürfen leichtere Anhänger passieren.
  • 2.09.1Verbot für Anhänger mit Ausnahme von Sattel- und Zentralachsanhängern
    Verbietet Anhänger, lässt aber Sattelanhänger und Zentralachsanhänger zu.
    Was du tust: Mit einem gewöhnlichen Anhänger nicht einfahren; mit Sattelschlepper oder Zentralachsanhänger darfst du weiter.
  • 2.10.1Verbot für Fahrzeuge mit gefährlicher Ladung im Alltag: Gefahrgut-Verbot
    Fahrzeuge, die nach Gefahrgutrecht gekennzeichnet sein müssen, dürfen hier nicht fahren, vor allem vor Tunnels.
    Was du tust: Mit Gefahrgut die vorgeschriebene Route wählen, die das Signal 2.41.2 anzeigt.
  • 2.11Verbot für Fahrzeuge mit wassergefährdender Ladung
    Fahrzeuge mit wassergefährdender Ladung sind ausgeschlossen, etwa in Wasserschutzgebieten.
    Was du tust: Mit einem Tankfahrzeug die Umfahrung nehmen, auch wenn die Ladung klein ist.
  • 2.12Verbot für Tiere
    Auf dieser Strasse dürfen keine Tiere geführt, getrieben oder geritten werden.
    Was du tust: Mit Pferd oder Vieh einen anderen Weg wählen.
  • 2.13Verbot für Motorwagen und Motorräder
    Zwei Verbote auf einem Signal: Autos und Motorräder sind ausgeschlossen, Velos und Mofas nicht.
    Was du tust: Nur mit Velo oder Mofa weiterfahren; Auto und Töff bleiben draussen.
  • 2.14Verbot für Motorwagen, Motorräder und Motorfahrräder
    Alle Motorfahrzeuge sind ausgeschlossen, auch Mofas; erlaubt bleiben Velos und Fussgänger.
    Was du tust: Motor aus: hier geht es nur zu Fuss oder mit dem Velo weiter.
  • 2.15Verbot für Fussgänger
    Fussgängerinnen und Fussgänger dürfen diese Strasse oder diesen Weg nicht benutzen.
    Was du tust: Zu Fuss den ausgeschilderten anderen Weg nehmen, etwa eine Unter- oder Überführung.
  • 2.15.1Skifahren verboten
    Auf dieser Fläche darf nicht Ski gefahren werden.
    Was du tust: Ski abschnallen und die Stelle zu Fuss überqueren.
  • 2.15.2Schlitteln verboten
    Schlitteln ist auf dieser Strasse oder diesem Weg untersagt.
    Was du tust: Den Schlitten ziehen statt fahren, bis das Verbot endet.
  • 2.15.3Verbot für fahrzeugähnliche Geräte
    Inlineskates, Trottinetts, Skateboards und ähnliche Geräte dürfen hier nicht benutzt werden.
    Was du tust: Absteigen und das Gerät tragen oder schieben.
  • 5,5 t
    2.16Höchstgewicht
    Fahrzeuge, die mit Ladung und Insassen schwerer sind als die angegebene Zahl, dürfen nicht weiter.
    Was du tust: Das tatsächliche Betriebsgewicht vergleichen, nicht das Leergewicht im Fahrzeugausweis.
  • 2,4 t
    2.17Achsdruck
    Kein Fahrzeug darf mit einer Achse mehr Last auf die Strasse bringen als angegeben, etwa auf einer schwachen Brücke.
    Was du tust: Mit schwer beladenem Lastwagen die Achslasten prüfen und im Zweifel umfahren.
  • 2 m
    2.18Höchstbreite
    Fahrzeuge, die mit Ladung breiter sind als die Zahl, dürfen die Stelle nicht befahren.
    Was du tust: Breite inklusive Ladung und Spiegeln kennen, bevor du in die Engstelle fährst.
  • 3,5 m
    2.19Höchsthöhe
    Steht vor Unterführungen und Tunnels, durch die Fahrzeuge über der angegebenen Höhe nicht passen.
    Was du tust: Bei einem hohen Fahrzeug oder Dachgepäck die Gesamthöhe mit der Zahl vergleichen und sonst umkehren.
  • 10 m
    2.20Höchstlänge
    Fahrzeuge oder Gespanne, die mit Ladung länger sind als angegeben, sind ausgeschlossen.
    Was du tust: Mit langem Gespann die Umfahrung nehmen; eine Kurve, die nicht passt, kann man nicht rückwärts verlassen.
  • 60
    2.30Höchstgeschwindigkeit im Alltag: Tempolimit
    Schneller als die Zahl darfst du hier auch bei bester Sicht und leerer Strasse nicht fahren, bis ein Ende-Signal oder die nächste Verzweigung kommt.
    Was du tust: Tempo auf die Zahl senken und daran denken, dass die Grenze ein Maximum ist, kein Sollwert.
  • 50GENERELL
    2.30.1Höchstgeschwindigkeit 50 generell im Alltag: 50 generell
    Hier beginnt das dicht bebaute Gebiet einer Ortschaft: im ganzen Ort gilt 50 km/h, ohne dass es an jeder Strasse wiederholt wird.
    Was du tust: Auf 50 abbremsen, und zwar im ganzen Ort, auch auf Quartierstrassen ohne eigenes Signal.
  • 30
    2.31Mindestgeschwindigkeit
    Langsamer als die angegebene Zahl darf hier bei guten Verhältnissen niemand fahren; wer das nicht kann, darf nicht weiter.
    Was du tust: Mit einem langsamen Fahrzeug die Strecke meiden; mit dem Auto mindestens so schnell fahren, wie es das Signal verlangt.
  • 2.32Fahrtrichtung rechts
    Vor dem Signal musst du nach rechts abbiegen; geradeaus oder links geht es nicht weiter.
    Was du tust: Rechts einspuren, blinken und vor dem Signal abbiegen.
  • 2.33Fahrtrichtung links
    Du musst vor diesem Signal nach links abbiegen.
    Was du tust: Nach links einspuren, dem Gegenverkehr den Vortritt lassen und abbiegen.
  • 2.34Hindernis rechts umfahren
    Das Hindernis, an dem das Signal steht, musst du rechts umfahren.
    Was du tust: Rechts an der Insel oder Baustelle vorbeifahren, nie links.
  • 2.35Hindernis links umfahren
    Das Hindernis beim Signal ist links zu umfahren, zum Beispiel eine Baustellenabsperrung.
    Was du tust: Nach links ausweichen und dabei den Gegenverkehr im Auge behalten.
  • 2.36Geradeausfahren
    Abbiegen ist hier verboten, weder nach rechts noch nach links.
    Was du tust: Geradeaus weiterfahren, auch wenn dein Ziel seitlich liegt.
  • 2.37Rechtsabbiegen
    An dieser Stelle musst du nach rechts abbiegen; auf der Autobahn heisst es: auf die Gegenfahrbahn wechseln.
    Was du tust: Rechts blinken und an der bezeichneten Stelle abbiegen.
  • 2.38Linksabbiegen
    An der bezeichneten Stelle musst du nach links abbiegen.
    Was du tust: Links einspuren, den Vortritt des Gegenverkehrs beachten, dann abbiegen.
  • 2.39Rechts- oder Linksabbiegen
    Du darfst nach rechts oder nach links, aber nicht geradeaus.
    Was du tust: Dich für eine Seite entscheiden und früh einspuren.
  • 2.40Geradeaus oder Rechtsabbiegen
    Erlaubt sind geradeaus und rechts, verboten ist links.
    Was du tust: Nicht nach links einspuren; geradeaus oder rechts sind deine beiden Möglichkeiten.
  • 2.41Geradeaus oder Linksabbiegen
    Geradeaus und links sind erlaubt, rechts abbiegen ist verboten.
    Was du tust: Rechtsabbiegen ausschliessen und eine der beiden angezeigten Richtungen wählen.
  • 2.41.1Kreisverkehrsplatz im Alltag: Kreisel-Schild
    Zeigt die Fahrtrichtung im Kreisel an; zusammen mit «Kein Vortritt» heisst es: die Fahrzeuge im Kreisel haben Vortritt.
    Was du tust: Vor dem Kreisel den von links kommenden Fahrzeugen den Vortritt lassen und beim Verlassen rechts blinken.
  • 2.41.2Vorgeschriebene Fahrtrichtung für Fahrzeuge mit gefährlicher Ladung
    Schreibt Fahrzeugen mit gefährlicher Ladung die Richtung vor, die sie wegen eines Gefahrgutverbots nehmen müssen.
    Was du tust: Nur mit gekennzeichnetem Gefahrgut relevant: dann dem Pfeil folgen.
  • 2.42Abbiegen nach rechts verboten
    An dieser Stelle darfst du nicht nach rechts abbiegen.
    Was du tust: Geradeaus oder links weiter und die nächste erlaubte Abzweigung nehmen.
  • 2.43Abbiegen nach links verboten
    Das Abbiegen nach links ist hier verboten, oft weil es den Gegenverkehr blockieren würde.
    Was du tust: Geradeaus fahren oder rechts abbiegen; das Linksabbiegen erst an der nächsten Kreuzung.
  • 2.44Überholen verboten im Alltag: Überholverbot
    Motorfahrzeuge dürfen keine fahrenden mehrspurigen Motorfahrzeuge und keine Trams überholen.
    Was du tust: Hinter dem Vordermann bleiben; überholen darfst du nur Velos, Mofas und Fahrzeuge, die höchstens 30 km/h schaffen.
  • 2.45Überholen für Lastwagen verboten
    Lastwagen dürfen hier keine anderen mehrspurigen Motorfahrzeuge überholen; für Autos gilt das Verbot nicht.
    Was du tust: Als Autofahrer damit rechnen, dass Lastwagen auf der rechten Spur bleiben und dort langsamer sind.
  • 2.46Wenden verboten
    An dieser Stelle darf kein Fahrzeug wenden.
    Was du tust: Weiterfahren und an einer sicheren, erlaubten Stelle kehren.
  • 50 m
    2.47Mindestabstand
    Schwere Motorwagen über 3,5 Tonnen müssen untereinander den angegebenen Abstand halten.
    Was du tust: Mit dem Lastwagen die Lücke zum vorausfahrenden Lastwagen auf die angegebene Länge halten.
  • 2.48Schneeketten obligatorisch im Alltag: Kettenpflicht
    Mehrspurige Motorfahrzeuge dürfen die Strecke nur befahren, wenn wenigstens zwei Antriebsräder derselben Achse Schneeketten aus Metall tragen.
    Was du tust: Ketten montieren, bevor du weiterfährst; Winterreifen allein genügen hier nicht.
  • 2.49Halten verboten im Alltag: Halteverbot
    Auf dieser Strassenseite darfst du nicht einmal kurz freiwillig anhalten, auch nicht zum Ein- und Aussteigen.
    Was du tust: Weiterfahren; eine Zusatztafel darunter kann Zeiten oder Ausnahmen nennen.
  • 2.50Parkieren verboten im Alltag: Parkverbot
    Das Abstellen des Fahrzeugs ist auf dieser Strassenseite verboten; kurzes Halten zum Ein- und Aussteigen oder Ausladen bleibt erlaubt.
    Was du tust: Nur so lange stehen, wie das Ein- und Aussteigenlassen oder der Güterumschlag dauert, dann weiterfahren.
  • ZOLLDOUANE
    2.51Zollhaltestelle
    Beim Zollamt musst du anhalten; wird gerade nicht kontrolliert, darfst du mit höchstens 20 km/h durchfahren.
    Was du tust: Vor dem Zoll anhalten und auf das Zeichen der Zollorgane warten.
  • POLIZEIPOLICE
    2.52Polizei
    Die Polizei stellt dieses Signal auf, wenn sie Fahrzeuge anhält; es verpflichtet zum Halten.
    Was du tust: Anhalten und die Anweisungen der Polizei abwarten.
  • 60
    2.53Ende der Höchstgeschwindigkeit
    Die zuvor signalisierte Höchstgeschwindigkeit ist aufgehoben; es gilt wieder die allgemeine Grenze.
    Was du tust: Prüfen, welche allgemeine Höchstgeschwindigkeit hier gilt, statt einfach zu beschleunigen.
  • 50GENERELL
    2.53.1Ende der Höchstgeschwindigkeit 50 generell im Alltag: Ende 50 generell
    Hier endet das dicht bebaute Gebiet: ausserorts gelten ab jetzt 80 km/h, sofern nichts anderes signalisiert ist.
    Was du tust: Auf 80 beschleunigen, sofern Strasse und Sicht es zulassen.
  • 30
    2.54Ende der Mindestgeschwindigkeit
    Die Pflicht, eine Mindestgeschwindigkeit einzuhalten, endet hier.
    Was du tust: Wieder in eigenem Tempo fahren, auch langsamer als die vorherige Mindestzahl.
  • 2.55Ende des Überholverbotes
    Das Überholverbot ist aufgehoben; überholen ist wieder erlaubt, wenn es sicher ist.
    Was du tust: Vor dem Überholen trotzdem Gegenverkehr, Sicht und Sicherheitslinie prüfen.
  • 2.56Ende des Überholverbotes für Lastwagen
    Lastwagen dürfen ab hier wieder überholen.
    Was du tust: Als Autofahrer auf der Autobahn wieder mit ausscherenden Lastwagen rechnen.
  • 2.56.1Ende des Teilfahrverbotes
    Ein zuvor für eine Fahrzeugart signalisiertes Fahrverbot endet hier.
    Was du tust: Die auf dem Signal gezeigte Fahrzeugart darf wieder auf diesen Fahrstreifen.
  • 2.57Ende des Schneeketten-Obligatoriums
    Schneeketten sind ab hier nicht mehr vorgeschrieben.
    Was du tust: Ketten an einem sicheren Platz abnehmen, denn auf trockener Strasse schaden sie Reifen und Belag.
  • 2.58Freie Fahrt
    Mehrere zuvor signalisierte Beschränkungen enden zugleich, zum Beispiel nach einer Autobahn-Baustelle; es gelten wieder die allgemeinen Regeln.
    Was du tust: Auf das allgemeine Tempo zurückkehren, das für diese Strasse gilt, etwa 120 auf der Autobahn.
  • ZONE30
    2.59.1Zonensignal (z. B. Tempo-30-Zone) im Alltag: Tempo-30-Zone
    Kennzeichnet ein ganzes Quartier, in dem die gezeigte Vorschrift gilt, bei Tempo 30 also überall höchstens 30 km/h.
    Was du tust: Im ganzen Gebiet die Zonenregel einhalten, bis das Ende-Zonensignal kommt, und im Quartier mit Rechtsvortritt rechnen.
  • ZONE30
    2.59.2Ende-Zonensignal im Alltag: Ende der Tempo-30-Zone
    Das Ende der Zone: die Tafel zeigt dasselbe Zonensignal grau und schräg durchgestrichen.
    Was du tust: Ab hier gelten wieder die allgemeinen Verkehrsregeln der Strasse, auf der du weiterfährst (Art. 2a Abs. 3 SSV).
  • ZONE
    2.59.3Fussgängerzone
    Diese Zone gehört den Fussgängern; Fahrzeuge sind nur ausnahmsweise und im Schritttempo zugelassen.
    Was du tust: Nur mit ausdrücklicher Ausnahme einfahren, dann im Schritttempo und mit Vortritt für alle zu Fuss.
  • ZONE
    2.59.4Ende der Fussgängerzone
    Die Fussgängerzone endet hier.
    Was du tust: Ab jetzt wieder als Fahrzeug unterwegs sein, aber beim Ausfahren mit Fussgängern rechnen.
  • ZONE20
    2.59.5Begegnungszone
    In dieser Zone dürfen Fussgänger die ganze Strasse benutzen und haben Vortritt; es gilt höchstens 20 km/h.
    Was du tust: Mit 20 km/h fahren, Fussgängern den Vortritt lassen und nur auf markierten Feldern parkieren.
  • ZONE20
    2.59.6Ende der Begegnungszone
    Die Begegnungszone mit Fussgängervortritt und Tempo 20 endet.
    Was du tust: Wieder in normalem Tempo fahren; die Fussgänger haben ihren Vortritt auf der Fahrbahn verloren.
  • 2.60Radweg
    Velos und Motorfahrräder müssen diesen Weg benutzen; für andere Fahrzeuge ist er tabu.
    Was du tust: Mit dem Velo auf den Radweg wechseln; mit dem Auto nie darauf fahren oder parkieren.
  • 2.60.1Ende des Radweges
    Der Radweg endet, Velofahrende kehren auf die Fahrbahn zurück.
    Was du tust: Als Autofahrer damit rechnen, dass Velos hier auf die Strasse einfahren.
  • 2.61Fussweg
    Dieser Weg ist Fussgängerinnen und Fussgängern vorbehalten; Velos nur mit der Zusatztafel «gestattet».
    Was du tust: Mit dem Velo absteigen, ausser eine Zusatztafel erlaubt das Fahren.
  • 2.62Reitweg
    Nur Reiter und Personen, die ein Pferd führen, dürfen diesen Weg benutzen.
    Was du tust: Als Fussgänger oder Velofahrer den Reitweg meiden.
  • 2.63Rad- und Fussweg mit getrennten Verkehrsflächen
    Velos und Fussgänger teilen sich den Weg, jede Gruppe hat ihre eigene, markierte Hälfte.
    Was du tust: Auf der Seite bleiben, die dein Symbol zeigt.
  • 2.63.1Gemeinsamer Rad- und Fussweg
    Velos und Fussgänger benutzen dieselbe Fläche ohne Trennung; Velofahrende nehmen Rücksicht und passen das Tempo an.
    Was du tust: Mit dem Velo langsam fahren und Fussgänger nicht bedrängen.
  • 2.64Busfahrbahn im Alltag: Busspur
    Diese Fahrbahn ist Bussen des öffentlichen Linienverkehrs vorbehalten; andere dürfen sie nicht benutzen.
    Was du tust: Nicht auf die Busspur fahren, ausser eine Zusatztafel lässt zum Beispiel Taxis oder Velos zu.

Halteverbot und Parkverbot verwechseln viele — der Unterschied, die Markierungen dazu und das richterliche Parkverbot stehen auf der eigenen Seite Parkverbot und Halteverbot: der Unterschied; wo blau markiert ist, gilt wieder etwas anderes — wie lange du in der blauen Zone parkieren darfst und wie du die Parkscheibe einstellst.

Sie sagen, wer an der Verzweigung warten muss. Ohne Signal gilt Rechtsvortritt; die gelbe Raute hebt ihn auf, das Dreieck auf der Spitze nimmt ihn dir.

Verschiedene Formen: Achteck, Dreieck auf der Spitze, gelbe Raute.

  • STOP
    3.01Stop im Alltag: Stopp-Schild
    Du musst anhalten und den Fahrzeugen auf der Querstrasse den Vortritt lassen; das Signal steht nur, wo die Sicht einen Halt unerlässlich macht.
    Was du tust: Vor der Haltelinie ganz anhalten, auch wenn niemand kommt, dann erst weiterfahren.
  • 3.02Kein Vortritt im Alltag: Dreieck auf der Spitze
    Den Fahrzeugen auf der Strasse, der du dich näherst, musst du den Vortritt lassen; anhalten musst du nur, wenn jemand kommt.
    Was du tust: Tempo drosseln, an der Wartelinie bremsbereit sein und nur weiterfahren, wenn du niemanden behinderst.
  • 3.03Hauptstrasse im Alltag: Gelbe Raute
    Du bist auf einer Strasse mit Vortritt; an den folgenden Verzweigungen gilt der Rechtsvortritt nicht.
    Was du tust: Vortritt annehmen, aber auf Fahrzeuge achten, die ihn dir nicht geben.
  • 3.04Ende der Hauptstrasse
    Der Vortritt der Hauptstrasse endet; an der nächsten Verzweigung gilt wieder Rechtsvortritt.
    Was du tust: Vor der nächsten Kreuzung mit Rechtsvortritt rechnen und Fahrzeugen von rechts den Vortritt lassen.
  • 3.05Verzweigung mit Strasse ohne Vortritt
    Auf einer Nebenstrasse bist du an der nächsten Verzweigung vortrittsberechtigt.
    Was du tust: Weiterfahren, aber prüfen, ob die Einmündenden dich gesehen haben.
  • 3.06Verzweigung mit Rechtsvortritt im Alltag: Rechtsvortritt-Schild
    Kündigt auf einer Nebenstrasse eine Verzweigung an, bei der der gesetzliche Rechtsvortritt gilt.
    Was du tust: Vor der Kreuzung nach rechts schauen und einem von rechts kommenden Fahrzeug den Vortritt lassen.
  • 3.09Dem Gegenverkehr Vortritt lassen
    In der Verengung musst du, in Richtung des roten Pfeils fahrend, dem Gegenverkehr den Vortritt lassen.
    Was du tust: Vor der Engstelle warten, bis der Gegenverkehr durch ist.
  • 3.10Vortritt vor dem Gegenverkehr
    In Richtung des weissen Pfeils hast du in der Verengung Vortritt; wer schon in der Engstelle ist, darf sie aber zu Ende fahren.
    Was du tust: Weiterfahren, aber warten, wenn ein mehrspuriges Fahrzeug bereits in der Verengung ist.
  • 3.20Wechselblinklichtsignal
    Steht am Bahnübergang: die zwei abwechselnd blinkenden roten Lichter bedeuten Halt.
    Was du tust: Beim Blinken vor dem Übergang anhalten und warten, bis die Lichter aus sind.
  • 3.21Einfaches Blinklichtsignal
    Ein rot blinkendes Licht am Bahnübergang bedeutet Halt.
    Was du tust: Anhalten, solange das rote Licht blinkt, auch wenn kein Zug sichtbar ist.
  • 3.22Andreaskreuz
    Markiert einen Bahnübergang; ohne Blinklicht musst du selbst prüfen, ob die Bahn frei ist.
    Was du tust: Langsam heranfahren, nach beiden Seiten schauen und nur überqueren, wenn kein Zug naht.
  • 3.24Andreaskreuz (stehende Form)
    Dieselbe Bedeutung wie das liegende Andreaskreuz (3.22); die Verordnung führt beide Formen unter demselben Namen.
    Was du tust: Genau gleich handeln wie beim liegenden Kreuz: Blick nach beiden Seiten, dann erst über die Gleise.

Sie beschreiben die Strasse, auf der du bist, und schliessen Verhaltensregeln ein: Autobahn, Einbahnstrasse, Sackgasse, Parkplatz.

Rechteckig oder quadratisch, meist weiss auf Blau; Autobahn und Autostrasse grün.

  • 4.01Autobahn
    Hier beginnt eine Autobahn: nur Motorfahrzeuge mit mindestens 80 km/h, allgemein 120 km/h, und alle vorherigen Beschränkungen sind aufgehoben.
    Was du tust: Auf dem Beschleunigungsstreifen Tempo aufnehmen und dich in eine Lücke einfügen; die Fahrzeuge auf der Autobahn haben Vortritt.
  • 4.02Ende der Autobahn
    Die Autobahn endet; ab hier gelten wieder die allgemeinen Verkehrsregeln, ausserorts also 80 km/h.
    Was du tust: Auf der Ausfahrtsrampe rechtzeitig abbremsen, das Tempogefühl täuscht nach der Autobahn.
  • 4.03Autostrasse
    Eine Strasse nur für Motorfahrzeuge mit Autobahnregeln, aber oft mit Gegenverkehr; allgemein gelten 100 km/h.
    Was du tust: Wie auf der Autobahn fahren, aber mit Gegenverkehr rechnen und nicht überholen, wo eine Sicherheitslinie liegt.
  • 4.04Ende der Autostrasse
    Die Autostrasse endet, es gelten wieder die allgemeinen Regeln.
    Was du tust: Vom Autostrassen-Tempo auf 80 oder 50 zurückkommen, je nachdem, was folgt.
  • 4.05Bergpoststrasse im Alltag: Posthorn
    Auf dieser Bergstrasse musst du beim Kreuzen und Überholen die Zeichen der Postauto- und Linienbus-Chauffeure befolgen.
    Was du tust: Dem Postauto folgen, wenn es dir mit Zeichen sagt, wo du warten oder ausweichen sollst.
  • 4.06Ende der Bergpoststrasse
    Die Pflicht, den Zeichen der Postautochauffeure zu folgen, endet.
    Was du tust: Wieder nach den allgemeinen Regeln kreuzen und überholen.
  • 4.07Tunnel
    Ab hier gelten Tunnelregeln: Licht ein, kein Wenden, kein Rückwärtsfahren, anhalten nur im Notfall.
    Was du tust: Abblendlicht einschalten, Sonnenbrille abnehmen und Abstand halten.
  • 4.08Einbahnstrasse
    Diese Strasse darf nur in Pfeilrichtung befahren werden; am anderen Ende steht «Einfahrt verboten».
    Was du tust: In Pfeilrichtung fahren; halten darfst du in der Einbahnstrasse auch am linken Rand.
  • 4.08.1Einbahnstrasse mit Gegenverkehr von Radfahrern
    Eine Einbahnstrasse, in der Velos in Gegenrichtung fahren dürfen.
    Was du tust: Mit entgegenkommenden Velos rechnen, besonders beim Abbiegen und beim Öffnen der Tür.
  • 4.09Sackgasse
    Die Strasse führt nicht durch.
    Was du tust: Nur einfahren, wenn dein Ziel in dieser Strasse liegt.
  • 4.09.1Sackgasse mit Ausnahmen
    Für Autos eine Sackgasse, doch am Ende geht ein Weg für Fussgänger oder Velos weiter.
    Was du tust: Mit dem Auto umkehren, zu Fuss oder mit dem Velo darfst du weiter.
  • 2 km
    4.10Wasserschutzgebiet
    In diesem Gebiet müssen Fahrzeuge mit wassergefährdender Ladung besonders vorsichtig fahren.
    Was du tust: Mit Tankwagen oder Chemikalien langsam und vorausschauend fahren, auf der angegebenen Streckenlänge.
  • 4.11Standort eines Fussgängerstreifens
    Zeigt, wo genau ein Fussgängerstreifen liegt: ausserorts immer, innerorts bei schlecht sichtbaren Streifen.
    Was du tust: Bremsbereit sein und Fussgängern, die auf den Streifen zugehen, den Vortritt lassen.
  • 4.12Fussgänger-Unterführung
    Hier müssen Fussgänger die Unterführung benutzen.
    Was du tust: Als Fussgänger nicht über die Fahrbahn, sondern hinunter.
  • 4.13Fussgänger-Überführung
    Fussgänger müssen an dieser Stelle die Überführung benutzen.
    Was du tust: Als Fussgänger die Brücke nehmen; als Fahrer rechnest du hier nicht mit Fussgängern auf der Fahrbahn.
  • H
    4.14Spital
    In der Nähe liegt ein Spital, ein Pflegeheim oder eine ähnliche Anstalt; du musst besonders rücksichtsvoll fahren.
    Was du tust: Langsam fahren, vermeidbaren Lärm unterlassen (Art. 33 VRV) und mit Rettungsfahrzeugen rechnen.
  • 4.15Ausstellplatz
    Auf diesen Platz müssen langsame Fahrzeuge ausweichen, damit schnellere überholen können; halten und parkieren ist verboten.
    Was du tust: Mit langsamem Fahrzeug hier ausweichen und die Kolonne hinter dir vorbeilassen.
  • SOS
    4.16Abstellplatz für Pannenfahrzeuge
    Ein Platz für Nothalte an Autobahnen ohne Pannenstreifen; freiwilliges Halten ist verboten.
    Was du tust: Nur bei einer Panne hier anhalten, dann Pannendreieck aufstellen und hinter die Leitplanke.
  • P
    4.17Parkieren gestattet im Alltag: P-Schild
    Hier darfst du parkieren; Beschränkungen stehen auf einer Zusatztafel.
    Was du tust: Innerhalb der markierten Felder parkieren und die Zusatztafel lesen.
  • P
    4.18Parkieren mit Parkscheibe im Alltag: Blaue Zone
    Parkieren nur mit Parkscheibe; ohne Zeitangabe gilt werktags von 8 bis 19 Uhr die beschränkte Parkzeit der Blauen Zone.
    Was du tust: Parkscheibe auf den nächsten Strich nach der Ankunftszeit stellen und sichtbar hinter die Frontscheibe legen.
  • P
    4.20Parkieren gegen Gebühr
    Parkieren ist nur gegen Gebühr und nach den Regeln an der Parkuhr erlaubt.
    Was du tust: Bezahlen, bevor du gehst, und den Parkzettel sichtbar hinter die Scheibe legen.
  • P
    4.21Parkhaus
    Weist auf eine gedeckte Parkierungsfläche hin.
    Was du tust: Bei Parkhäusern die Höchsthöhe am Eingang beachten.
  • 4.24Notfallspur
    Ein rot-weiss markierter Streifen mit Kieswanne, in dem ein Fahrzeug bei Bremsversagen zum Stehen kommt.
    Was du tust: Nur bei versagenden Bremsen hineinfahren, sonst nie.
  • P+
    4.25Parkplatz mit Anschluss an öffentliche Verkehrsmittel im Alltag: Park and Ride
    Ein Parkplatz, der zum Umsteigen auf Bahn oder Bus gedacht ist.
    Was du tust: Hier parkieren, wenn du mit dem öffentlichen Verkehr weiterfährst.
  • BielBienneBE
    4.27Ortsbeginn auf Hauptstrassen im Alltag: Ortstafel
    Hier beginnt die Ortschaft auf einer Hauptstrasse; die Tafel selbst ist keine Tempovorschrift, das 50-Signal steht separat.
    Was du tust: Auf das «50 generell» achten, das meist direkt daneben steht, und das Tempo anpassen.
  • LyssBern21 km
    4.28Ortsende auf Hauptstrassen
    Die Ortschaft endet, mit dem nächsten Ort und seiner Entfernung; das Ende der 50 steht auf einem eigenen Signal.
    Was du tust: Erst beschleunigen, wenn auch das Signal «Ende der Höchstgeschwindigkeit 50 generell» kommt.
  • Maur
    4.29Ortsbeginn auf Nebenstrassen
    Ortsbeginn auf einer Nebenstrasse, als weisse Tafel mit schwarzer Schrift; auf unbedeutenden Nebenstrassen darf das Signal «Höchstgeschwindigkeit 50 generell» fehlen.
    Was du tust: Auf 50 abbremsen, sobald die dichte Überbauung beginnt; dort gilt die 50 auch ohne Signal (Art. 4a Abs. 2 VRV).
  • MaurEgg3 km
    4.30Ortsende auf Nebenstrassen
    Die Ortschaft endet auf einer Nebenstrasse.
    Was du tust: Prüfen, welche Höchstgeschwindigkeit ausserorts gilt, bevor du schneller fährst.
  • 5080100120
    4.93Anzeige der allgemeinen Höchstgeschwindigkeiten im Alltag: Tempo-Tafel an der Grenze
    Die Tafel an der Landesgrenze zeigt die vier allgemeinen Höchstgeschwindigkeiten der Schweiz: 50, 80, 100 und 120.
    Was du tust: Die vier Zahlen kennen: 50 innerorts, 80 ausserorts, 100 Autostrasse, 120 Autobahn.
  • 50 m
    4.94Richtung und Entfernung zum nächsten Notausgang
    Im Tunnel zeigt es Richtung und Entfernung zum nächsten Notausgang.
    Was du tust: Im Notfall zu Fuss in Pfeilrichtung zum Notausgang gehen.
  • 4.95Notausgang
    Markiert den Notausgang im Tunnel.
    Was du tust: Bei Feuer oder Unfall das Fahrzeug stehen lassen und durch diesen Ausgang gehen.

Sie ändern die Reichweite eines Signals: ab wo, wie lang, für wen, zu welchen Zeiten. Eine Zusatztafel ist so verbindlich wie das Signal darüber.

Weisse Tafel mit schwarzer Schrift, unter dem Signal.

  • 80 m
    5.01Distanztafel
    Gibt an, in welcher Entfernung die Gefahr beginnt oder die Vorschrift gilt.
    Was du tust: Die Strecke im Kopf mitzählen; die Vorschrift gilt erst ab der angegebenen Distanz.
  • 50 m
    5.02Anzeige von Entfernung und Richtung
    Sagt, in welcher Richtung und wie weit entfernt das Signalisierte liegt, etwa ein Parkplatz.
    Was du tust: Dem Pfeil folgen; die Meter sind bis zum Ziel gemeint.
  • 2,5 km
    5.03Streckenlänge
    Gibt an, wie lang die Strecke ist, auf der die Gefahr oder Vorschrift gilt.
    Was du tust: Die Vorschrift die ganze angegebene Länge einhalten, nicht nur beim Signal.
  • 5.04Wiederholungstafel
    Das Signal darüber wiederholt eine Vorschrift oder Gefahr, die schon vorher galt.
    Was du tust: Nichts Neues: die bestehende Regel gilt weiter.
  • 5.05Anfangstafel
    Unter einem Halte- oder Parkverbot: hier beginnt das Verbot.
    Was du tust: Ab dieser Stelle in Pfeilrichtung nicht mehr halten oder parkieren.
  • 5.06Endetafel
    Das Halte- oder Parkverbot endet an dieser Tafel.
    Was du tust: Ab hier darfst du wieder stehen, sofern die allgemeinen Regeln es erlauben.
  • 5.07Richtungstafel
    Zeigt, in welche Richtung die Vorschrift oder der Hinweis gilt, zum Beispiel wohin sich das Parkverbot erstreckt.
    Was du tust: Nur die Seite in Pfeilrichtung ist gemeint; die andere bleibt frei.
  • 5.09Richtung der Hauptstrasse
    Der dicke Strich zeigt, wie die Hauptstrasse in der Verzweigung abbiegt; die dünnen Striche sind die Nebenstrassen.
    Was du tust: Dem dicken Strich folgen, wenn du auf der Hauptstrasse bleiben willst, und ihren Fahrzeugen den Vortritt lassen, wenn du einmündest.
  • 08.00–11.3014.15–17.30
    5.10Ausnahmen vom Halteverbot
    Nennt die Zeiten, zu denen das Halteverbot nicht gilt.
    Was du tust: Ausserhalb der angegebenen Zeiten gilt das Halteverbot nicht; innerhalb schon.
  • P20.00–06.00
    5.11Ausnahmen vom Parkierungsverbot
    Nennt die Zeiten, in denen du trotz Parkverbot parkieren darfst.
    Was du tust: Uhrzeit vergleichen, bevor du das Auto stehen lässt.
  • 5.12Blinklicht
    Unter dem Bahnübergang-Signal: der Übergang ist mit Blinklichtsignalen gesichert.
    Was du tust: Auf das rote Blinklicht am Übergang achten und bei Blinken anhalten.
  • 5.13Vereiste Fahrbahn im Alltag: Schneeflocke
    Warnt, meist unter «Schleudergefahr», vor Eis oder Schneeglätte auf der Fahrbahn.
    Was du tust: Sanft bremsen und lenken, mehr Abstand, im Zweifel deutlich langsamer.
  • 3,20 m
    5.15Fahrbahnbreite
    Gibt an, wie breit die Fahrbahn an der engsten Stelle noch ist.
    Was du tust: Die eigene Fahrzeugbreite kennen und im Zweifel vor der Engstelle warten.
  • 5.18Rechtsabbiegen für Radfahrer gestattet
    An dieser Ampel dürfen Velos bei Rot nach rechts abbiegen, wenn sie niemanden behindern.
    Was du tust: Mit dem Velo bei Rot rechts abbiegen, aber Fussgängern und dem Querverkehr den Vortritt lassen.
  • Zubringerdienstgestattet
    Art. 17Zubringerdienst gestattet
    Eine Zusatztafel unter einem Fahrverbot: Fahrten zu Anwohnern und Liegenschaften an dieser Strasse bleiben erlaubt, Durchfahren nicht.
    Was du tust: Nur einfahren, wenn du etwas bringst, holst oder jemanden dort besuchst.

Weiss ordnet den fahrenden Verkehr, Gelb schützt andere oder verbietet das Stehen. Die Farbe ist die erste Information, die Form die zweite.

Auf der Fahrbahn: weiss für den fliessenden Verkehr, gelb für Fussgänger, Velos, Busse und Verbote.

  • 6.01Sicherheitslinie im Alltag: Durchgezogene Linie
    Die durchgezogene weisse Linie darf weder überfahren noch überquert werden.
    Was du tust: Rechts davon bleiben, auch zum Überholen oder Linksabbiegen nicht darüber.
  • 6.02Doppelte Sicherheitslinie
    Zwei durchgezogene Linien trennen die Fahrtrichtungen; beide dürfen nicht überfahren werden.
    Was du tust: Wie bei der einfachen Sicherheitslinie: nie überqueren, in beiden Richtungen.
  • 6.03Leitlinie im Alltag: Unterbrochene Linie
    Die unterbrochene weisse Linie zeigt die Fahrbahnmitte oder die Fahrstreifen und darf mit Vorsicht überfahren werden.
    Was du tust: Zum Überholen oder Abbiegen überqueren, wenn es sicher ist, sonst rechts bleiben.
  • 6.04Doppellinie
    Sicherheitslinie neben Leitlinie: wer auf der Seite der durchgezogenen Linie fährt, darf nicht hinüber, die andere Seite darf.
    Was du tust: Nachschauen, welche der beiden Linien auf deiner Seite liegt.
  • 6.05Vorwarnlinie
    Kurze Striche mit kurzen Lücken kündigen eine Sicherheits- oder Doppellinie an.
    Was du tust: Ein begonnenes Überholmanöver jetzt abschliessen, denn gleich ist Überholen nicht mehr erlaubt.
  • 6.06Einspurpfeile
    Die Pfeile auf dem Fahrstreifen sagen, in welche Richtung du die Verzweigung von diesem Streifen aus befahren darfst.
    Was du tust: Früh den richtigen Streifen wählen; von einem Abbiegestreifen darfst du nicht geradeaus.
  • 6.07Abweispfeile
    Die schrägen Pfeile kündigen an, dass dein Fahrstreifen endet und du in Pfeilrichtung wechseln musst.
    Was du tust: Rechtzeitig blinken und die Spur wechseln, bevor sie aufhört.
  • BUS
    6.08Bus-Streifen
    Der gelb markierte Streifen mit der Aufschrift BUS ist für Linienbusse reserviert.
    Was du tust: Nicht darauf fahren und nicht darauf halten, ausser eine Ausnahme ist signalisiert.
  • 6.09Radstreifen
    Die gelbe Linie am Rand markiert den Radstreifen; ist sie durchgezogen, darfst du nicht darauf fahren.
    Was du tust: Zum Abbiegen nur überqueren, wo die Linie unterbrochen ist, und dabei auf Velos achten; die durchgezogene Linie darfst du weder überfahren noch überqueren (Art. 74a Abs. 1 SSV).
  • 6.10Haltelinie
    Die weisse Querlinie zeigt, wo du beim Stop oder bei Rot anhalten musst; die Front darf nicht darüber ragen.
    Was du tust: Mit der Stossstange vor der Linie halten, nicht darauf.
  • STOP
    6.11Stop (Aufschrift auf der Fahrbahn)
    Das Wort Stop auf der Fahrbahn gehört zum Stop-Signal und bezeichnet die Haltepflicht.
    Was du tust: Vor der Haltelinie anhalten, wie es das Signal am Rand verlangt.
  • 6.12Ununterbrochene Längslinie
    Die durchgezogene Linie in Fahrtrichtung vor einer Verzweigung ergänzt die Halte- oder Wartelinie.
    Was du tust: Vor der Verzweigung in der Spur bleiben und die Linie nicht überfahren.
  • 6.13Wartelinie im Alltag: Haifischzähne
    Die Reihe weisser Dreiecke gehört zu «Kein Vortritt»: hier hältst du, wenn du den Vortritt gewähren musst.
    Was du tust: Bremsbereit an die Dreiecke heranfahren und anhalten, sobald jemand kommt.
  • 6.14Vorankündigung der Wartelinie
    Das grosse weisse Dreieck auf der Fahrbahn kündigt an, dass gleich die Wartelinie folgt.
    Was du tust: Tempo zurücknehmen und dich auf die Vortrittsgewährung einstellen.
  • 6.15Randlinie
    Die durchgezogene weisse Linie am Rand zeigt, wo die Fahrbahn aufhört.
    Was du tust: Innerhalb der Randlinie fahren; auf der Autobahn liegt rechts davon der Pannenstreifen.
  • 6.16Führungslinie
    Die unterbrochene Linie führt den Verkehr optisch, zum Beispiel durch eine breite Einmündung oder eine abknickende Hauptstrasse.
    Was du tust: Der Linie folgen; eine Führungslinie ist kein Vortrittszeichen.
  • 6.16.4Abweislinie
    Die durchgezogene Linie führt an Verkehrsinseln und Bauwerken vorbei.
    Was du tust: Der Linie folgen und nicht auf die Insel fahren.
  • 6.17Fussgängerstreifen im Alltag: Zebrastreifen
    Gelbe Balken parallel zum Fahrbahnrand: hier haben Fussgänger Vortritt, sobald sie den Streifen betreten wollen.
    Was du tust: Bremsbereit heranfahren und anhalten, wenn jemand die Strasse überqueren will; auf dem Streifen selbst nie halten.
  • 6.18Halteverbotslinie vor Fussgängerstreifen
    Die gelbe Linie vor dem Fussgängerstreifen ist mindestens zehn Meter lang und verbietet das freiwillige Halten auf der Fahrbahn und dem angrenzenden Trottoir.
    Was du tust: Vor dem Streifen nie anhalten, auch nicht, um jemanden aussteigen zu lassen.
  • 6.19Längsstreifen für Fussgänger
    Ein mit gelben Linien abgegrenzter, mit Schrägbalken gekennzeichneter Streifen der Fahrbahn, der für Fussgänger bestimmt ist.
    Was du tust: Ihn nur befahren, wenn du den Fussgängerverkehr nicht behinderst (Art. 41 Abs. 3 VRV).
  • 6.20Sperrflächen im Alltag: Sperrfläche
    Weiss schraffierte und umrandete Flächen dürfen nicht befahren werden.
    Was du tust: Um die Fläche herumfahren, auch wenn sie leer ist.
  • 6.21Zickzacklinie
    Die gelbe Zickzacklinie markiert eine Bus- oder Tramhaltestelle.
    Was du tust: Hier nur zum Ein- und Aussteigenlassen halten, ohne den Bus zu behindern; nie parkieren.
  • 6.22Parkverbotslinie
    Die gelbe Linie mit Kreuzen am Fahrbahnrand verbietet das Parkieren.
    Was du tust: Kurz halten zum Ein- und Aussteigen ist erlaubt, stehen lassen nicht.
  • TAXI
    6.23Parkverbotsfeld
    Ein gelbes Feld mit Diagonalkreuz verbietet das Parkieren, oft mit einer Aufschrift wie Taxi.
    Was du tust: Nicht parkieren; mit Aufschrift auch nur halten, wenn du die Berechtigten nicht behinderst.
  • 6.24Doppelte Querlinie
    Die weiss-blaue Doppellinie markiert Anfang oder Ende einer Blauen Zone.
    Was du tust: Innerhalb der blauen Seite nur mit Parkscheibe parkieren.
  • 6.25Halteverbotslinie
    Die durchgezogene gelbe Linie am Fahrbahnrand verbietet jedes freiwillige Halten.
    Was du tust: Weiterfahren; auch Ein- und Aussteigenlassen ist hier verboten.
  • 6.26Aufstellbereich für Radfahrer
    Vor der Ampel gehört der gelb markierte Bereich vor der Haltelinie den Velos.
    Was du tust: Mit dem Auto vor der weissen Haltelinie halten und den gelben Bereich frei lassen.

Regeln, die zu den Signalen gehören

Auf der Autobahn: Mindestgeschwindigkeit, Rettungsgasse, rechts vorbeifahren

Das grüne Signal «Autobahn» (4.01) schaltet einen eigenen Regelsatz ein, und die Theorieprüfung fragt ihn gern ab. Die Zahlen darin stehen in der Verkehrsregelnverordnung (VRV, SR 741.11), nicht auf einem Schild — darum hier.

Wer darf auf die Autobahn? Nur Motorfahrzeuge, die mindestens 80 km/h erreichen können und dürfen (Art. 35 VRV). Ein Signal «Mindestgeschwindigkeit» steht dafür nicht; die 80 gelten aus der Verordnung. Traktoren, Raupenfahrzeuge, Fahrzeuge mit Spikesreifen und Motorräder bis 50 cm³ oder 4 kW bleiben draussen. Die allgemeine Höchstgeschwindigkeit beträgt 120 km/h, auf der Autostrasse 100 (Art. 4a VRV). Bezahlt wird die Benutzung ausserdem: auf den Nationalstrassen braucht das Fahrzeug die Vignette, als Kleber oder elektronisch.

Einfahren: auf dem Beschleunigungsstreifen Tempo aufnehmen und in eine Lücke einfädeln — wer schon auf der Autobahn ist, hat Vortritt (Art. 36 Abs. 4 VRV). Das Signal «Kein Vortritt» steht deshalb an jeder Einfahrt, und die Wartelinie wird dort weggelassen (Art. 88 Abs. 1 SSV). Der Pannenstreifen ist nur für Nothalte da; wer dort freiwillig anhält, verstösst gegen Art. 36 Abs. 3 VRV. Wenden und Rückwärtsfahren sind verboten, auch auf der Durchfahrt im Mittelstreifen.

Rechts vorbeifahren ist seit 2021 in vier Fällen erlaubt (Art. 36 Abs. 5 VRV): bei Kolonnenverkehr auf der linken oder mittleren Spur, auf Einspurstrecken mit verschiedenen Zielen, auf dem Beschleunigungsstreifen entlang einer Sicherheitslinie, und auf dem Verzögerungsstreifen einer Ausfahrt. Verboten bleibt das Rechtsüberholen durch Ausschwenken und Wiedereinbiegen. Der Unterschied ist die Prüfungsfrage: vorbeifahren in der eigenen Spur ja, die Spur wechseln, um zu überholen, nein.

Die Rettungsgasse (Art. 36 Abs. 7 VRV): Sobald der Verkehr auf einer Autobahn oder Autostrasse mit mindestens zwei Spuren je Richtung im Schritttempo fährt oder steht, bilden die Fahrzeuge für Polizei-, Sanitäts-, Feuerwehr-, Zoll- und Hilfsfahrzeuge zwischen der äussersten linken Spur und der Spur rechts daneben eine freie Gasse. Links fährt man nach links, alle anderen nach rechts — auch bei drei Spuren liegt die Gasse zwischen der ersten und der zweiten. Sie wird gebildet, bevor ein Blaulicht zu sehen ist, nicht erst dann.

Fahrtrichtung →
Die Rettungsgasse bei drei Fahrstreifen: die linke Spur rückt nach links, die mittlere und die rechte nach rechts. Die freie Gasse liegt immer zwischen der ersten und der zweiten Spur von links. Skizze: todrive.ch

Was ein Verstoss gegen diese Regeln kostet, steht nicht hier, sondern im Bussenrechner.

Die Symbole im Cockpit

Die Lichter am Auto: welches Symbol was heisst, und wann welches Licht Pflicht ist

Die Lichter sind keine Signale, aber sie gehören zur selben Prüfung, und die Symbole im Cockpit werden ebenso oft gesucht wie ein Schild. Sechs Lampen, jede mit der Regel aus der Verkehrsregelnverordnung (VRV). Was diese Seite nicht macht: Glühbirnen erklären oder verkaufen.

  • Abblendlicht

    Pflicht von der Abenddämmerung bis zur Tageshelle, bei schlechter Sicht und im Tunnel (Art. 30 Abs. 1 VRV). Das Symbol: eine Lampe mit schräg nach unten weisenden Strahlen, im Cockpit grün.

  • Fernlicht

    Erlaubt bei Bedarf, in Ortschaften möglichst nicht; auszuschalten vor dem Kreuzen und beim Hintereinanderfahren (Art. 30 Abs. 3 VRV). Die Lampe mit waagrechten Strahlen, im Cockpit blau.

  • Tagfahrlicht

    Tagsüber genügt es: Motorfahrzeuge müssen während der Fahrt immer beleuchtet sein (Art. 41 SVG, seit 2014), mit Tagfahrlicht oder Abblendlicht. Das Symbol: Lampe mit unterbrochenen Strahlen.

  • Nebellicht vorne

    Nur bei Nebel, Schneetreiben oder starkem Regen, wenn die Sicht erheblich eingeschränkt ist (Art. 30 Abs. 4 VRV). Die Lampe mit Strahlen nach unten und einer Wellenlinie davor.

  • Nebelschlusslicht

    Dieselbe Regel wie vorne, und sofort wieder aus, wenn die Sicht besser wird — es blendet den Hintermann. Das Symbol ist gespiegelt und im Cockpit orange.

  • Standlicht

    Beim längeren Halten darf auf Standlicht geschaltet werden; ausserorts abgestellte Fahrzeuge brauchen es auf der Verkehrsseite, innerorts genügen Rückstrahler (Art. 30 Abs. 5, Art. 31 VRV). Zwei halbe Lampen, nach aussen gerichtet.

Die Faustregel für die Prüfung: immer Licht (Tagfahrlicht reicht bei Tag), Abblendlicht sobald es dämmert, regnet oder ein Tunnel kommt, Fernlicht nur, wenn niemand geblendet wird, Nebellicht nur bei Nebel. Nebellichter und Nebelschlusslicht sind nur erlaubt, wenn Nebel, Schneetreiben oder starker Regen die Sicht erheblich einschränken (Art. 30 Abs. 4 VRV); die Beleuchtung ist ohnehin so zu handhaben, dass niemand unnötig geblendet wird (Art. 41 Abs. 4 SVG).

ToDrive sign index

Welche Signale werden am häufigsten falsch gedeutet? Das misst dieses Quiz

Diese Liste entsteht aus dem Quiz oben. Jede Antwort wird anonym gezählt — welches Signal gefragt war und welche Antwort gewählt wurde, ohne Adresse, ohne Keks, ohne Uhrzeit. Erste Zahlen erscheinen hier, sobald ein Signal 20 Mal gefragt wurde; belastbar wird die Liste, sobald 500 Leute gespielt haben. Dann steht hier, welche Signale die Schweiz am häufigsten falsch deutet und womit sie verwechselt werden.

Bisher: 12 Antworten, 1 Durchlauf. Stand September 2026.

Methode

Woher die Signale kommen, und was diese Seite selbst gezählt hat

Die Signale, ihre Nummern und ihre Bedeutung stammen aus der Signalisationsverordnung (SSV, SR 741.21), Anhang 2, in der Fassung vom 1. Juli 2026, gelesen auf fedlex am 17. September 2026; die Verhaltensregeln aus der Verkehrsregelnverordnung (VRV, SR 741.11) und dem Strassenverkehrsgesetz (SVG, SR 741.01). Die Bedeutungen sind in eigenen Worten geschrieben und Karte für Karte gegen den Artikel geprüft, der das Signal beschreibt; wo Verordnung und Alltagsdeutung auseinandergehen, hat die Verordnung recht, und die Karte sagt beides. Wo eine Karte sagt, wie ein Signal aussieht — Farbe, Form, Pfeilrichtung —, ist dieser Satz mit der Abbildung im Anhang 2 verglichen, der Teil der Verordnung ist (Art. 2 Abs. 1bis SSV). Zuletzt nachgeprüft am 21. September 2026.

Die Bilder sind eigene Nachzeichnungen der Signale im Anhang 2, gezeichnet als SVG, damit sie in jeder Grösse scharf bleiben. Amtliche Erlasse und ihre Anhänge sind nach Art. 5 Abs. 1 Bst. a des Urheberrechtsgesetzes (URG, SR 231.1) nicht urheberrechtlich geschützt; massgebend ist immer das Original in der Verordnung, nicht unsere Zeichnung.

Was hier gezählt wurde, Stand September 2026
Gefahrensignale28 Signale27 im Quiz1 Form
Vorschriftssignale: Verbote und Gebote71 Signale62 im Quiz9 Formen
Vortrittssignale12 Signale12 im Quiz8 Formen
Hinweissignale31 Signale24 im Quiz7 Formen
Ergänzungstafeln15 Signale14 im Quiz4 Formen
Markierungen27 Signale23 im Quiz1 Form
Zusammen18416225 verschiedene

Warum es diese Seite gibt: «Verkehrsschilder Schweiz» wird rund 1'600-mal im Monat gesucht, «Parkverbot» ebenso oft, «Abblendlicht» 1'000-mal (DataForSEO, Schweiz, September 2026). Auf der ersten Ergebnisseite standen an diesem Tag ein PDF, drei Schilder-Shops und drei Seiten aus Deutschland — und nichts, womit man üben kann. Das Quiz oben ist die Antwort darauf; die Liste in Abschnitt 9 wird die Zahl sein, die es sonst nirgends gibt.

Die Liste zum Weiterverwenden. Alle 184 Signale mit Nummer, Gruppe, Bedeutung und der Angabe, ob sie in der Prüfung vorkommen, stehen auch als Datei da — frei verwendbar, solange die Quelle genannt wird: CSV und JSON. Wer die Bilder braucht, nimmt die Abbildungen im Anhang 2 der Verordnung; unsere Zeichnungen sind Nachzeichnungen davon.

Weiterführend: Signale beim Bundesamt für Strassen (ASTRA), Fahrzeuge und Verkehr auf ch.ch.

Nächster Schritt

Bereit für die Theorieprüfung? So läuft sie ab

Die Signale sind der Teil, den man am einfachsten übt. Der Rest ist Ablauf: die Basis-Theorieprüfung hat 50 Fragen, dauert höchstens 45 Minuten und erlaubt höchstens 15 Fehlerpunkte von 150 Punkten (asa, Vereinigung der Strassenverkehrsämter); angemeldet wird beim Strassenverkehrsamt deines Kantons, das auch festlegt, in welchen Sprachen geprüft wird; und wenn auch die Fahrstunden nicht auf Deutsch sein sollen, findest du bei uns die Fahrschulen, die auf Englisch unterrichten. Was du dazu wissen musst, steht auf unserer Seite zur Theorieprüfung; welche App den offiziellen Fragenkatalog hat, im Vergleich.

Dazu passt: Parkverbot und Halteverbot, der Unterschied, wie du für die Theorieprüfung lernst, die häufigsten Fehler in der Prüfung, die Töffliprüfung mit 14, für die dieselben Signale gelten.